Die Rechner bündeln die Berechnungen, die in den bisherigen Sudprotokollen wiederholt benötigt wurden. Alle Eingaben und Ergebnisse bleiben im Browser; es werden keine Daten übertragen. Eingaben werden lokal gespeichert, damit sie bei einem Neuladen während des Brautags erhalten bleiben.

Näherungswerte

Die Ergebnisse sind Planungs- und Dokumentationshilfen. Reale Verluste, die Temperaturverteilung im Maischekorb und die Hopfenausnutzung der eigenen Anlage müssen mit Messwerten aus mehreren Suden kalibriert werden.

Vorbereitung

Wassertemperatur zum Einmaischen

Schätzt die Temperatur des Hauptgusses, mit der Malz und Wasser gemeinsam die Zieltemperatur der Rast erreichen.

Einmaischwasser
–
Maischedicke
–

Berücksichtigt die Wärmekapazität des Malzes, aber nicht den kalten Maischekorb oder andere Anlagenverluste.

Hauptguss, Nachguss und Wasserbilanz

Plant das gesamte Brauwasser aus Zielmenge, Verdampfung, Anlagenverlust und Wasserbindung im Treber.

Gesamtes Brauwasser
–
Hauptguss
–
Nachguss
–
Würze vor dem Kochen
–

Die voreingestellten Verlustwerte sind Startwerte. Mit den realen Volumenmessungen der eigenen Anlage ersetzen.

Hopfenmenge für Zielbittere

Berechnet eine einzelne Hopfengabe nach Tinseth. Stammwürze kann als SG oder Grad Plato eingegeben werden.

Hopfenmenge
–
Geschätzte Ausnutzung
–

Für mehrere Gaben deren IBU-Anteile einzeln planen. Whirlpool- und Stopfhopfen lassen sich mit dieser Näherung nicht verlässlich berechnen.

Während des Brauens

Spindel: SG, Plato und Temperaturkorrektur

Korrigiert die Ablesung auf die Kalibriertemperatur der Spindel und zeigt den Wert in beiden Einheiten.

Korrigierte Dichte
–
Extraktgehalt
–

Die Korrektur gilt für eine Spindel. Proben möglichst nahe an der Kalibriertemperatur und ohne CO₂ oder viel Trub messen.

Stammwürze durch Verdünnen korrigieren

Berechnet die Wasserzugabe bei zu hoher Stammwürze oder die nötige Volumenreduktion bei zu niedriger Stammwürze.

Korrektur
–
Zielvolumen
–

Die Berechnung nimmt an, dass die Extraktmenge unverändert bleibt. Wasser nur hygienisch und passend zum jeweiligen Prozessschritt zugeben.

Heißes Volumen auf 20 °C umrechnen

Schätzt, welches Volumen die heiß gemessene Würze nach dem Abkühlen einnimmt.

Volumen bei 20 °C
–
Differenz
–

Näherung über die temperaturabhängige Dichte von Wasser; gelöster Extrakt verändert die Ausdehnung geringfügig.

Gärung und Dokumentation

Alkohol und scheinbarer Vergärungsgrad

Berechnet Alkoholgehalt und Vergärungsgrad aus Stammwürze und Restextrakt. Beide Werte können unabhängig als SG oder Plato eingegeben werden.

Alkohol
–
Scheinbarer Vergärungsgrad
–
Stammwürze SG / Plato
–
Restextrakt SG / Plato
–

Für belastbare Werte zuerst beide Spindelablesungen auf die Kalibriertemperatur korrigieren.

Sudhausausbeute

Bestimmt, welcher Anteil der eingesetzten Malzmasse als Extrakt in der Ausschlagwürze angekommen ist.

Sudhausausbeute
–
Extrakt in der Würze
–

Würzemenge und Stammwürze am selben Prozesspunkt und temperaturkorrigiert erfassen.

Zucker zur Flaschengärung

Berechnet die Zuckermenge aus Biermenge, gewünschter Karbonisierung und bereits gelöstem CO₂.

Gesamte Zuckermenge
–
Zucker je Liter
–
Geschätztes vorhandenes CO₂
–

Die höchste Temperatur seit dem Gärende bestimmt näherungsweise das verbliebene CO₂. Vollständig ausgegorenes Bier vorausgesetzt; Überkarbonisierung kann Flaschen gefährlich werden lassen.

Aus den bisherigen Suden

Die Auswahl orientiert sich an den wiederkehrenden Fragen im Braujournal: zu wenig Ausschlag trotz zusätzlichen Wassers, schwankende Sudhausausbeute, schwer zu treffende Stammwürze, temperaturabhängige SG-Messungen und unterschiedliche Zuckermengen zur Nachgärung. Für die Temperaturführung im Maischekorb kann ein Rechner nur den Startwert liefern; mehrere Messpunkte und gründliches Rühren bleiben notwendig.